Donnerstag, 31. Mai 2012

Syndey, Part II

Tag 2: Vivid Festival

Wie schon erwähnt, waren Julia und ich ja erst spät bzw. früh im Bett, weshalb wir natürlich auch erst um ein Uhr mittags aus den Federn gekrochen kamen. Erstmal gab es leckeres deutsches Frühstück mit Brötchen (normal gibt es ja nur Toastbrot), Aufschnittwurst, rohem Schinken und Käse. Man, man, man, da ist mir erstmal aufgefallen, wie ich das vermisse. Und ich weiß, dass mich jetzt vor allem meine liebe Familie wieder als verfressen darstellt (O-Ton Papa: "Die denkt doch nur ans Fressen!") aber ihr glaubt gar nicht, wie ich mich jetzt auf die Heimat mit ihrer riesen Brot- und Brötchen- und Wurstauswahl freue. Um ehrlich zu sein vergeht kein Tag, an dem ich mir nicht sehnlichst eine Brotzeit anstatt Curry oder so etwas zu Abend wünsche. Naja, zurück nach Sydney. Wir hatten also einen späten Start und so war es auch schon Nachmittag, als wir beide bei Mark - wo ich ja die restlichen zwei Nächte lang schlief - antanzten, um kurz meine Sachen vorbeizubringen. Wir wollten aber so schnell wie möglich in die Stadt, um Pfannkuchen essen zu gehen. Das wurde dann zwar nix, weil wir beide doch lieber was herzhaftes wollten, aber egal. Es war ja inzwischen schon wieder dunkel und so waren wir genau richtig, um uns das Vivid Festival anzusehen. Da wird ein paar Tage lang abends am Hafen alles schön beleuchtet und auf dem Opera House und anderen Gebäuden gibt es eine riesen Laser-Show. Ich hatte nur mein Handy mit, weshalb die Bilder eher mittelmäßig geworden sind, aber das ist, denke ich, besser als nichts. Wir haben uns dann also auf die Stufen vor der Harbour Bridge gesetzt, uns ne heiße Schokolade gegönnt und das Lichterspektakel beobachtet. Blöd, dass ich ja sowieso schon die ganze Zeit erkältet war und dann meine Stimme immer kratziger wurde, bis sie irgendwann ganz weg war. Ich hätte mich soooo gerne mit den andren Au Pairs unterhalten, die wir zufällig noch getroffen haben, aber da musste ich mich eben mich zuhören zufriedengeben. So schnell ist ein Tag vorbei, wenn man erst spät aufsteht! Und zu spät wollte ich ja auch nicht ins Bett, weil am nächsten Tag ja endlich Celina in Sydney landete, womit auch wieder mehr auf dem Tagesprogramm stand, aber dazu dann morgen mehr.




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