Ich habe es ja schon so oft gesagt: die Zeit rennt. Mir ist das heute wieder total bewusst geworden, als ich mit Rafi im Garten gespielt habe. Der Sommer ist einfach vorbei. Die Blätter fallen, überall hängen Spinnenweben und die Sonne scheint zwar noch, aber nicht mehr ganz so warm, wie im Sommer. Inzwischen ist es eher angenehm warm draußen. Xavier hat heute seinen letzten Tag im Kindergarten vor den Osterferien. Ferien sind ja der Schreck eines jeden Au Pairs. Früher konnten wir es nicht abwarten, bis es so weit war, heute zählen wir die Tage, bis sie wieder vorbei sind. Tja, und weil ich ja Mitte Juni schon hier aufhöre zu arbeiten, hat die Suche nach einem neuen Au Pair begonnen. Ich habe Clancyvorgeschlagen, sie sollen doch vielleicht ein männliches Au Pair nehmen, weil das bestimmt mehr Spaß für die Jungs ist. Und außerdem glaube ich, dass die Jungs, die sich entscheiden, sowas zu machen ganz sicher sind, dass sie das wirklich machen wollen, während es viele Mädels gibt, die es nur machen, weil es ein guter Weg ist, ins Ausland zu kommen. Klar, es macht niemand nur wegen der Arbeit, aber so ein bisschen sollte man schon mit Kindern können. Ich bin also jetzt beauftragt worden, mal auf Facebook herumzufragen, Clancy und Craig sehen sich auf Aupair-world.net fleißig Profile an und falls einer von euch meinen Job übernehmen will oder jemanden kennt, der gerne als Au Pair nach Brisbane kommen mag, dürft ihr euch gerne melden. Meine Tage hier sind also gezählt und dementsprechend vollgepackt sind meine Wochenenden, ich will Australien ja so gut wie möglich genießen, so lange ich hier bin.
Freitag, 30. März 2012
Donnerstag, 29. März 2012
158 Tage in Down Under
Mit jedem Tag, an dem das Band kürzer wird, steigt meine Vorfreude auf daheim. Ich kann es kaum erwarten, bis ich euch wieder habe.
Dienstag, 27. März 2012
Der kleine, aber feine Unterschied
Nach fünf Monaten Australien kann ich glaub ich langsam behaupten, dass ich das Land und die Leute so langsam kenne. Es ist so schade, dass manche Au pairs sich nur mit anderen Nannies oder Backpackern treffen und so gar nicht das "richtige" Australien erleben... Also merkt euch: Solltet ihr jemals nach Down Under kommen, sucht euch australische Freunde, oder zumindest welche, die schon länger hier gelebt haben, da erlebt man viiiel mehr! Egal, ich schweife schon wieder ab. Was ich eigentlich sagen wollte, ist: Ich hab mich an das Leben hier gewöhnt, aber es ist trotzdem nicht der Normalzustand. Mir fällt nämlich immernoch auf, dass es anders ist, als daheim, zumindest, wenn ich darüber nachdenke, welche Unterschiede es zwischen Deutschland und Australien so gibt.
Ich bin es inzwischen gewohnt, dass ich Geckos im Zimmer habe (die dürfen hier leben, weil die Ameisen fressen), dass ständig Käfer und Ameisen irgendwo krabbeln, dass es in keinem Haus eine Heizung gibt, sondern nur eine Klimaanlage.
Der Großteil vom Leben spielt sich im Freien ab, weil es nie so richtig bitterkalt wird.
Es ist auch nicht mehr ganz so erschreckend, irgendwo hinzufahren und einfach stundenlang durch die Natur zu gurken, ohne auch nur ein Straßenschild zu sehen, dass auf bewohntes Gebiet hinweist.
Anstatt Spatzen sitzen Papageien auf den Bäumen, meistens auch Opossums und hier und da kann man einen Lizzard beobachten.
Fährt man nachts auf Landstraßen entlang, muss man nicht auf Rehe achten, sondern auf Kängurus, Koalas und Wildpferde, die über die Fahrbahn laufen könnten.
Im Supermarkt muss man seine Sachen nicht selber einpacken, sondern der Kassierer macht das. Man bekommt jedoch nur mittelgroße, graue Tüten, in die nicht wirklich viel reinpasst. Folglich schleppt man sich dann wortwörtlich einen ab, wenn man die Sachen irgendwohin tragen will, man hat am Ende nämlich locker zehn bis zwanzig Tüten voller Essen. Die meisten Familien kaufen hier übrigens nur einmal die Woche ein, und dann auch oft online, das heißt, sie lassen sich ihre Einkäufe liefern.
Wo wir schon beim Einkaufen sind: Mein Mittagessen beschränkt sich ja auf Salami-Sandwich, oder Schinken-Sandwich, weil es einfach keine anderen Arten von Wurst hier gibt. Gut, ist nicht sooo schlimm, ein großer Wurst-Esser war ich eh noch nie, aber in Deutschland gibt es wenigstens verschiedene Arten von Salami und Schinken. Außerdem wird die Wurst hier nicht schön in Papier eingewickelt, sondern der Verkäufer greift mit der Hand (mit Plastikhandschuh, immerhin) in eine Schüssel voller geschnittenem Schinken und Packt einen Batzen davon in eine Plastiktüte... Das macht es eher schwierig, eine ganze Scheibe herauszubekommen, das Sandwich wird also immer mit Fetzen belegt. Naja ist mir eigentlich egal, wenn der Deckel drauf ist, sieht das ja kein Mensch.
Außerdem denke ich im Moment gar nicht mehr darüber nach, dass es hier keine richtigen Rollos gibt, ich könnte also mein Zimmer, selbst wenn ich wollte, nicht abdunkeln.
Was mich nach wie vor begeistert, ist, dass alle hier so freundlich sind. Es lächeln alle ständig, alle passen aufeinander auf, entschuldigen sich sofort, wenn sie einen anrempeln und die nettesten Mitmenschen von allen sind die Busfahrer. Da muss ich in Deutschland erstmal wieder an die alten Grummler gewöhnen (ist ja gut, Micky, es sind nicht alle so, ich weiß).
Mir fällt zwar auf, dass das alles anders ist als in Deutschland, aber irgendwie ist es trotzdem inzwischen gewohnt...
Ich bin es inzwischen gewohnt, dass ich Geckos im Zimmer habe (die dürfen hier leben, weil die Ameisen fressen), dass ständig Käfer und Ameisen irgendwo krabbeln, dass es in keinem Haus eine Heizung gibt, sondern nur eine Klimaanlage.
Der Großteil vom Leben spielt sich im Freien ab, weil es nie so richtig bitterkalt wird.
Es ist auch nicht mehr ganz so erschreckend, irgendwo hinzufahren und einfach stundenlang durch die Natur zu gurken, ohne auch nur ein Straßenschild zu sehen, dass auf bewohntes Gebiet hinweist.
Anstatt Spatzen sitzen Papageien auf den Bäumen, meistens auch Opossums und hier und da kann man einen Lizzard beobachten.
Fährt man nachts auf Landstraßen entlang, muss man nicht auf Rehe achten, sondern auf Kängurus, Koalas und Wildpferde, die über die Fahrbahn laufen könnten.
Im Supermarkt muss man seine Sachen nicht selber einpacken, sondern der Kassierer macht das. Man bekommt jedoch nur mittelgroße, graue Tüten, in die nicht wirklich viel reinpasst. Folglich schleppt man sich dann wortwörtlich einen ab, wenn man die Sachen irgendwohin tragen will, man hat am Ende nämlich locker zehn bis zwanzig Tüten voller Essen. Die meisten Familien kaufen hier übrigens nur einmal die Woche ein, und dann auch oft online, das heißt, sie lassen sich ihre Einkäufe liefern.
Wo wir schon beim Einkaufen sind: Mein Mittagessen beschränkt sich ja auf Salami-Sandwich, oder Schinken-Sandwich, weil es einfach keine anderen Arten von Wurst hier gibt. Gut, ist nicht sooo schlimm, ein großer Wurst-Esser war ich eh noch nie, aber in Deutschland gibt es wenigstens verschiedene Arten von Salami und Schinken. Außerdem wird die Wurst hier nicht schön in Papier eingewickelt, sondern der Verkäufer greift mit der Hand (mit Plastikhandschuh, immerhin) in eine Schüssel voller geschnittenem Schinken und Packt einen Batzen davon in eine Plastiktüte... Das macht es eher schwierig, eine ganze Scheibe herauszubekommen, das Sandwich wird also immer mit Fetzen belegt. Naja ist mir eigentlich egal, wenn der Deckel drauf ist, sieht das ja kein Mensch.
Außerdem denke ich im Moment gar nicht mehr darüber nach, dass es hier keine richtigen Rollos gibt, ich könnte also mein Zimmer, selbst wenn ich wollte, nicht abdunkeln.
Was mich nach wie vor begeistert, ist, dass alle hier so freundlich sind. Es lächeln alle ständig, alle passen aufeinander auf, entschuldigen sich sofort, wenn sie einen anrempeln und die nettesten Mitmenschen von allen sind die Busfahrer. Da muss ich in Deutschland erstmal wieder an die alten Grummler gewöhnen (ist ja gut, Micky, es sind nicht alle so, ich weiß).
Mir fällt zwar auf, dass das alles anders ist als in Deutschland, aber irgendwie ist es trotzdem inzwischen gewohnt...
Montag, 26. März 2012
Wer weiß, was ich diesen Sommer getan hab?
Trotzdem krass, dass ich jetzt schon in die zweite Jahreszeit hier wechsle, also schon einen ganzen Sommer hinter mir habe. Kann mir bitte mal jemand sagen, wie der so schnell vorbei gehen konnte? Der hat doch gerade erst angefangen!! Klar, ich hab viel erlebt, ich war in Cairns und Airlie Beach und an der Gold Coast und der Sunshine Coast, in Byron Bay und hab so viele Abende und Nächte in Shorts und Flip-Flops in der Stadt verbracht, aber trotzdem kann ich mir schwer vorstellen, dass das alles jetzt vorbei ist. Nur gut, dass es in Deutschland nochmal Sommer ist, wenn ich wiederkomme. Und ändern kann ich ja sowieso nichts daran, dass die Zeit läuft und läuft.
Sonntag, 25. März 2012
Das war wohl nix
Freitag, 23. März 2012
Salsa, Samba, Cha-Cha-Cha
Da ich ja leider den Gardetanz in Deutschland erstmal aufgeben musste, hier aber nicht ohne Tanzen wollte, habe ich mich ja bei einer Tanzschule für Lateinamerikanische Tänze in der Nähe angemeldet. Im Moment mache ich den 'Salsa Focus 2'-Kurs und ab nächster Woche wahrscheinlich noch einen brasilianischen-Samba-Kurs. Es gibt sooo viele schöne Tänze da, dass ich sieben Tage die Woche rund um die Uhr nur tanzen könnte. Aber das Geld für das ganze muss ja leider auch irgendwie verdient werden... In Brisbane gibt es aber auch an jeder Ecke freie Tanzabende, bei denen man die ganze Nacht lang Salsa, Samba, Cha-Cha-Cha, Bachata und noch sooo viel mehr tanzen kann. Gestern waren wir nach der Salsa-Stunde noch in einer Bar in der Stadt, wo donnerstags immer eine Band spielt und man wunderbar Profis beim Tanzen beobachten kann. Wir haben natürlich auch selber getanzt, nur leider nicht ganz so schön wie die anderen. Ich muss sagen, ein bisschen neidisch bin ich ja schon, wenn manche da das Tanzbein schwingen, aber ich bin halt einfach noch ein Anfänger...leider! Hoffentlich finde ich in Deutschland dann auch eine Tanzschule, wo ich das ganze weitermachen kann. Und an dieser Stelle muss ich mich jetzt wohl outen und zugeben, dass ich am liebsten meine eigene Tanzschule hätte. Es gibt doch nichts schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen! Jetzt verdreht nicht die Augen, wenn ihr das lest, man wird ja wohl noch träumen dürfen! :-) Bis dahin gebe ich mich aber mit meinen wöchentlichen Tanzstunden zufrieden und vielleicht engagiert mich ja irgendwann mal die Samba-Gruppe als Tänzerin. Das wäre ja auch schon was.
Donnerstag, 22. März 2012
2 Dinge, die ich an dir hasse
Ich denke, es ist langsam Zeit, nochmal genauer auf den Deal, den Lore und ich haben, einzugehen. In den vergangenen fünf Monaten haben sich nämlich doch einige Dinge angesammelt, die ich vorher niemals auch nur angefasst hätte, jetzt aber doch mag. Gut, ich musste mich manchmal schon ziemlich überwinden und es waren auch ein paar schwarze Schafe dabei, aber größtenteils bin ich froh, dass ich "verziepftes Ding" (wie mich meine Eltern immer liebevoll nennen) anscheinend doch in der Lage bin, meine Essgewohnheiten zu ändern. Bisher sieht meine Liste so aus...
Getestet und für gut empfunden:
- Pies
- Bacon
- Lammfleisch
- T-Bone-Steak (ok, es geht ich bin immernoch kein Fan von durchwachsenem Fleisch mit Knochen in der Mitte)
- Calamari
- Apfel-Cider
- Vegemite, das sieht zwar aus wie Nutella, ist aber extrem salzig
- Sushi
- geräucherter Lachs
- Sojasoße
- Minzsoße
- gewisse chinesische Spezialitäten, von denen ich nicht genau weiß, was sie waren
- Thunfisch versteckt im Nudelauflauf mit viel Käße
- Kängurusteak
- Kransky, googlet das lieber mal. Die verkaufen das hier als deutsche Wurst, es ist aber eigentlich hier erfunden worden
- Bockwurst (zumindest als Currywurst)
Einmal und nie wieder:
- Hering
- Muscheln
Gut drei Monate bleiben mir noch in Down Under und ich bin jetzt schon gespannt, was da noch auf meiner Speisekarte stehen wird. Einige versuchen ständig, mich dazu zu überreden Kaffee zu trinken, aber bisher hatte ich da nie wirklich Lust drauf. Vielleicht kommt das ja noch, ansonsten bleibe ich einfach meinem Kaba und Tee treu.
Getestet und für gut empfunden:
- Pies
- Bacon
- Lammfleisch
- T-Bone-Steak (ok, es geht ich bin immernoch kein Fan von durchwachsenem Fleisch mit Knochen in der Mitte)
- Calamari
- Apfel-Cider
- Vegemite, das sieht zwar aus wie Nutella, ist aber extrem salzig
- Sushi
- geräucherter Lachs
- Sojasoße
- Minzsoße
- gewisse chinesische Spezialitäten, von denen ich nicht genau weiß, was sie waren
- Thunfisch versteckt im Nudelauflauf mit viel Käße
- Kängurusteak
- Kransky, googlet das lieber mal. Die verkaufen das hier als deutsche Wurst, es ist aber eigentlich hier erfunden worden
- Bockwurst (zumindest als Currywurst)
Einmal und nie wieder:
- Hering
- Muscheln
Gut drei Monate bleiben mir noch in Down Under und ich bin jetzt schon gespannt, was da noch auf meiner Speisekarte stehen wird. Einige versuchen ständig, mich dazu zu überreden Kaffee zu trinken, aber bisher hatte ich da nie wirklich Lust drauf. Vielleicht kommt das ja noch, ansonsten bleibe ich einfach meinem Kaba und Tee treu.
Mittwoch, 21. März 2012
"Heute kann es regnen, stürmen oder schnei'n,
Denn du strahlst ja selber, wie der Sonnenschein.
Heut' ist dein Geburtstag, darum feiern wir.
Alle deine Freunde freuen sich mit Dir!
Wie schön, dass du geboren bis, wir hätten Dich sonst sehr vermisst.
Wie schön, dass wir beisammen sind,
Wir gratulieren Dir, Geburtstagskind!"
Beisammen sind wir zwar leider nicht, aber ich wünsche Dir trotzdem einen wunderschönen 2.Geburtstag!
Dienstag, 20. März 2012
24 Stunden
Um genau 15:30Uhr arbeite ich seit 24 Stunden. Was am Anfang ganz gut ausgesehen hat, hat sich dann heute Nacht zum Alptraum entwickelt, weil die Jungs insgesammt fünf mal abwechselnd zwischen Mitternacht und 5:30Uhr aufgewacht sind, weil sie zu ihrer Mummy wollten, weil sie ins Bett gemacht hatten oder weil sie schlecht geträumt hatten. Mir haben die beiden wirklich total leid getan, aber ich mir selber auch, ich habe nämlich auch dank Xaviers Husten kein Auge zumachen können. Ich hoffe, dass die nächste Nacht besser wird, bezweifle es aber irgendwie... Leider regnet es heute auch noch ständig, sodass wir hier im Haus festsitzen. Und ich zähle schon die Stunden, bis morgen mittag endlich ihr Papa nach Hause kommt und ich erst mal frei habe:
Noch 5 Stunden, bis die zwei ins Bett gehen.
Noch 24 Stunden, bis ich ruhig schlafen kann.
Noch 40 Arbeitsstunden, bis zum Wochenende.
Und dann sieht mein Tag hoffentlich wieder so aus (lasst euch nicht vom Cider ablenken, das meine ich nicht) :
Noch 5 Stunden, bis die zwei ins Bett gehen.
Noch 24 Stunden, bis ich ruhig schlafen kann.
Noch 40 Arbeitsstunden, bis zum Wochenende.
Und dann sieht mein Tag hoffentlich wieder so aus (lasst euch nicht vom Cider ablenken, das meine ich nicht) :
Montag, 19. März 2012
Ich.darf.nicht.schlafen.
by S.J. Watson
Vor gut einer Woche hat mir Celina ein Buch geliehen, von dem sie total begeistert war. Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde und habe einfach mal angefangen zu lesen - und konnte gar nicht mehr aufhören, bis ich es gerade eben endlich zu Ende gelesen habe. Jetzt bin ich auch begeistert. Mein Tipp: lest dieses Buch! Ich muss ganz ehrlich zugeben, würde es in einem Buchladen stehen, würde ich wahrscheinlich daran vorbei gehen, weil ich Thriller oft als zu unreal empfinde. Gut, dass man von zeit zu Zeit mal etwas neues ausprobiert. Seitdem ich hier bin, habe ich sowieso schon ziemlich viele Bücher gelesen, was wahrschienlich daran liegt, dass ich in den drei Familien, in denen ich bisher war, nur einmal einen Fernseher hatte, und das war in Everton Park, also in meiner 'Übergangsfamilie'. Clancy hat mir versprochen, meinen Fernseher unten reparieren zu lassen, das ist aber schon im Dezember gewesen... Hat aber wie man sieht auch Vorteile: So lese ich nämlich mehr. Meistens sind das Bücher, die alte Au Pairs dagelassen haben, wie zum Beispiel "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", eine Geschichte über eine Balletttänzerin, die dem Tango verfällt, was ich als tanzbegeistertes Ding natürlich super fand, "If you could see me now" , vom Autor von 'PS I love you', das ich ein bisschen zu zäh und kitschig fand, drei englisch-sprachige Thriller, die ich im Sonderangebot für $15 aufgeschnappt habe und ein anderes ziemlich schlechtes Au Pair-Überbleibsel, über eine Deutsche die aus Versehen in Mexiko entführt wird, dessen Titel ich sogar vergessen habe. Ich lese zwar in Deutschland auch, aber bestimmt nicht so viel, da ziehe ich mir doch lieber irgendeinen Quatsch im Fernseher rein... Australien verändert mich doch ein bisschen. Aber wirklich nur ein kleines bisschen!"Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschäfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst - alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?"
Weekend dreaming
Was wäre eine Woche nur ohne das Wochenende? Ich ertappe mich immer mehr dabei, wie ich eigentlich auf's Wochenende zuarbeite, immer die Tage und Arbeitsstunden zähle, bis es wieder Freitag ist. Und ist es dann erst einmal soweit, braucht man nur mal kurz zu blinzeln und schon ist wieder Montag (oder in meinem Fall manchmal Dienstag). Naja, das muss ich euch wahrscheinlich nicht erzählen, das Gefühl kennt wohl jeder. Das vergangene Wochenende war auch wieder richtig gut. Am Freitag musste ich zwar Babysitten, dafür ging es Samstag Vormittag aber gleich mit Matthiew zum Indoor-Rockclimbing. Ich hatte gar nicht mehr in Erinnerung, wie anstrengend Klettern sein kann, es hat aber auch richtig Spaß gemacht. Da stehen wir also, krabbeln abwechselnd die Wände hoch, und auf einmal steht neben mir doch tatsächlich Ash mit seiner Freundin. Das muss ich jetzt vielleicht kurz erklären: Die beiden habe ich ganz am Anfang kennengelernt, als ich noch im Norden gewohnt habe, nachdem ich aber umgezogen bin, haben wir irgendwie den Kontakt verloren. Und so klein ist Brisbane, da treffen wir uns also tatsächlich beim Klettern am Samstag morgen wieder. Kurzerhand haben wir dann noch beschlossen, zusammen zu Mittag zu essen. Es gab Yum-Cha. ich hatte davor noch nie etwas davon gehört, bin aber begeistert. Wir gingen also in ein Chinesisches Restaurant und da fahren die ganze Zeit Bedienungen mit Wägen voller Essen an einem vorbei und stellen ganz viele kleine Körbchen mit verschiedenem Essen auf den Tisch - wenn man sie denn will. Für mich war das ein Traum! :-)
Naja, so lange hatten wir dann auch nicht Zeit, weil Marlee am Mittwoch Geburtstag hatte und wir uns abends alle bei Matthiew treffen wollten. Dafür musste natürlich noch ein Kuchen her, wir haben aber nur einen gekauft und schön mit Erdbeeren und Kerzen dekoriert. War trotzdem lecker. Nach ein paar netten Trinkspielen und viel Sekt und Wein haben wir uns später am Abend auf in die Stadt gemacht, es war ja am Samstag der 'offizielle' St. Patrick's Day und demnach waren die Pubs natürlich auch bis zum Rande gefüllt. Wir haben aber noch ein Plätzchen gefunden, uns ein bisschen Bier (Apfel-Cider für mich) besorgt und irgendwann hat es uns natürlich auf die Tanzfläche gezogen. Da ist mir mal wieder aufgefallen, wie so ein bisschen Alkohol die Menschen verändert. Das Publikum war größtenteils in den 40ern und 50ern, was, weiß Gott, nicht schlimm ist, nur jetzt sieht man diese Leute, die am Tag wahrscheinlich in ihren Büro in den riesigen Hochhäusern sitzen und Geld hin- und herschieben, mit lustigen grünen Hüten auf dem Kopf, verrutschten Kleidern, die Dinge zum Vorschien bringen, die keiner sehen will, wie sie auf der Tanzfläche herumwirbeln und ihre Jugend anschienend noch einmal durchleben... seeeehr amüsant.
Nach einem traditionellen Kebab (feiern macht einfach hungrig) und einer halben Stunde Anstehen in der Taxi-Schlange, konnten wir uns endlich auf den Heimweg machen. Hätte der Taxifahrer gewusst, wo er hinmuss, wäre es bestimmt schneller gegangen, aber wir haben es dann mit vereinten Kräften doch geschafft.
Soweit der Samstag.
Am Sonntag wollte ich es ein bisschen ruhiger angehen lassen, hab mich mit einem Freund zum Mittagessen getroffen und bin danach mit einem anderen Bekannten auf einen Berg gefahren, der ca eine Stunde Fahrt von Brisbane entfernt liegt. Das Wetter war leider eher durchwachsen aber die Aussicht war trotzdem wahnsinn!
Tja, leider ist mein Wochenende jetzt wieder vorbei, eures ja auch, ich muss von heute Nachmittag bis Mittwoch Nachmittag die Kids hüten, weil die Eltern beide von der Arbeit her weg müssen. Na Halleluja!
Nach einem traditionellen Kebab (feiern macht einfach hungrig) und einer halben Stunde Anstehen in der Taxi-Schlange, konnten wir uns endlich auf den Heimweg machen. Hätte der Taxifahrer gewusst, wo er hinmuss, wäre es bestimmt schneller gegangen, aber wir haben es dann mit vereinten Kräften doch geschafft.
Soweit der Samstag.
Am Sonntag wollte ich es ein bisschen ruhiger angehen lassen, hab mich mit einem Freund zum Mittagessen getroffen und bin danach mit einem anderen Bekannten auf einen Berg gefahren, der ca eine Stunde Fahrt von Brisbane entfernt liegt. Das Wetter war leider eher durchwachsen aber die Aussicht war trotzdem wahnsinn!
Tja, leider ist mein Wochenende jetzt wieder vorbei, eures ja auch, ich muss von heute Nachmittag bis Mittwoch Nachmittag die Kids hüten, weil die Eltern beide von der Arbeit her weg müssen. Na Halleluja!
Donnerstag, 15. März 2012
ich soll, ich soll nicht, ... ich soll doch.
Nach eeewigem Hin und Her habe ich jetzt also doch eine Entscheidung getroffen und kann euch mit Freunde mitteilen: ich werde schon eine Woche früher in Frankfurt landen, nämlich am 06. Juli 2012. Für alle, die sich jetzt freuen: Streicht den 13.07. im Kalender wieder aus und kreist den 06.07. ein. Ich konnte mich ja wirklich ewig nicht entscheiden, was ich machen soll. Das Problem ist einfach, dass ich ja am 16.06. offiziell das Arbeiten aufhöre und mir erstmal für 10 Tage die Nordinsel Neuseelands anschaue. Eigentlich wollte ich dann nach meiner Rückkehr nach Brisbane noch bis zum 11.07. in meiner Gastfamilie bleiben, die hatte auch zugestimmt, hat sich jetzt aber überlegt, dass es doch besser wäre, wenn ich nur ein oder zwei Nächte bleibe, damit es die Kinder nicht so 'verwirrt, wenn ich plätzlich wieder da bin'. Gut, ist kein großes Problem, weil ich bei Freunden unterkommen kann, genauer gesagt bei Dan. Jetzt weiß ich nur nicht, wie lange ich dort schlafen kann, weil Dan nach Berlin ziehen will "irgendwann im Juli oder so". Und das ist jetzt der Grund, warum ich den Flug verschoben habe. Ich wäre wirklich gerne noch eine Woche länger in Brisbane geblieben, nochmal an den Strand gegangen und und und. Jetzt bleibt mir nach Neuseeland nur ein Wochenende (ok, und ein paar Werktage) hier, um mich von allen zu verabschieden und nochmal alles zu genießen. Aber ich sage mir auch 'Das ist nur eine Woche, die reißt es jetzt auch nicht mehr raus!' Und bevor ich am Ende mega Stress habe, damit ich eine Unterkunft finde, mache ich das lieber so. Außerdem bin ich ja dann pünktlich zum 07.07. in Schweinfurt :) - für alle, bei denen es da jetzt nicht klingelt: da ist Honky Tonk, vielleicht schaffe ich es ja dieses Jahr dann wiedermal.
Nach Singapur gehe ich deswegen übrigens trotzdem noch. Der Plan was die Uhrzeiten betrifft bleibt, wie er ist, er wird nur um genau eine Woche nach vorne verschoben.
Nach Singapur gehe ich deswegen übrigens trotzdem noch. Der Plan was die Uhrzeiten betrifft bleibt, wie er ist, er wird nur um genau eine Woche nach vorne verschoben.
Mittwoch, 14. März 2012
Backe, backe Cupcakes
Es hat geregnet und geregnet und geregnet. Glücklicherweise musste ich mit Xavier heute nicht in den Kindergarten laufen, sondern er wurde von einer Bekannten mitgenommen. Das bedeutete für Rafi und mich zwar trockene Füße, aber auch einen kompletten Tag zuhause. Nach einer ausgiebigen Runde Auto-Spielen haben wir eine Vanilla-Cupcakes Backmischung im Schrank entdeckt. Also haben wir fleißig gebacken und alles am Ende noch mit Erdbeeren und Blaubeeren verziert. Ich bin echt froh, dass hier alle nur mit Backmischungen backen. Das ist sooo einfach! Ich backe zwar glaub ich nicht ganz so schlecht, aber normalerweise geht immer was schief. Versuche ich Muffins zu machen, gebe ich zu viel Teig in die Papierschälchen, sodass alles überläuft und es am Ende wie ein großer Kuchen mit etwas Papier zwischendrinnen aussieht. Versuche ich Gewürzkuchen zu backen, vergesse ich die Milch und könnte am Ende aus dem Teig Plätzchen ausstechen, oder ich bringe irgendwie zu viel Flüssigkeit rein, sodass man das ganze eher als Trinkschokolade verwenden könnte. Ist mir übrigens bei meinem ersten Versuch, eine australische Backmischung auf's Blech zu kriegen, auch passiert. Schuld war da die Angabe in 'Cups' (da steht z.B. 1/2 Cup milk anstatt 125ml) und meine Umrechenkünste. Genau weiß ich nicht, was passiert ist, aber es war einfach am Ende zu flüssig, ich hab dann so viel Mehl eingerührt, bis es dick genug war, um gebacken zu werden, der fertige Kuchen war dafür aber auch ziemlich ... schwere Kost. Lockerer Boden sieht anders aus. Heute habe ich es mit viel Konzentration und Anstregung aber mal geschafft, das ganze nach Anweisung zu backen und die Cupcakes sind zu den kleinen Lieblingen der Familie geworden. Für meinen Geschmack sind sie zwar ein bisschen zu süß, aber die Erdbeeren obendrauf wiegen das wieder aus.
So habe ich mich heute aber schon ein bisschen wie im deutschen Herbst gefühlt. Ich hatte ne lange Hose an, Socken und stand in der Küche und hab mir die Hände am Ofen gewärmt. Wie soll das nur im Winter werden? Hier hat ja kein Haus eine Heizung, nur eine Klimaanlage, aber die bringt mir bei der Kälte nicht so viel. Naja gut, so habe ich dann wenigstens einen Grund Shoppen zu gehen, mir (noch mehr) warme Sachen zu besorgen und Kuchen zu backen.

So habe ich mich heute aber schon ein bisschen wie im deutschen Herbst gefühlt. Ich hatte ne lange Hose an, Socken und stand in der Küche und hab mir die Hände am Ofen gewärmt. Wie soll das nur im Winter werden? Hier hat ja kein Haus eine Heizung, nur eine Klimaanlage, aber die bringt mir bei der Kälte nicht so viel. Naja gut, so habe ich dann wenigstens einen Grund Shoppen zu gehen, mir (noch mehr) warme Sachen zu besorgen und Kuchen zu backen.
Dienstag, 13. März 2012
Was wäre ich nur ohne...
... die Familie! Heute nach Moooonaten - seit November, um genau zu sein -, wiedermal mit Tante Lore geskyped und ich muss sagen es war echt super! Dafür, dass wir uns sonst mindestens einmal die Woche (also naja, so ungefähr) sehen, waren fast vier Monate doch schon ne lange Zeit.
Und man glaubt garnicht, wie schnell kleine Großcousinen wachsen und lange Haare bekommen :-)
Ich hoffe aber, dass wir uns jetzt öfters mal sprechen, heute in vier Monaten bin ich nämlich schon wieder in Deuscthland. Die Zeit rennt!
Und man glaubt garnicht, wie schnell kleine Großcousinen wachsen und lange Haare bekommen :-)
Ich hoffe aber, dass wir uns jetzt öfters mal sprechen, heute in vier Monaten bin ich nämlich schon wieder in Deuscthland. Die Zeit rennt!
Montag, 12. März 2012
Happy St. Paddy!!
Erstmal muss ich sagen: Ich freue mich im Moment riiiesig, weil Celina wieder da ist. Sie ist am Donnerstag in Brisbane angekommen und hat dann über's Wochenende bei mir geschlafen. Am Freitag haben wir dann erstmal Rafi zusammen im Schwimmbad bespaßt, während Xavier im Kindergarten war und dann abends ging es ins Valley, um die 'Wiedervereinigung' zu feiern. Am nächsten Tag war aber leider nichts drinnen mit ausschlafen (ist hier eigentlich eh nie drinnen, weil die Jungs mich immer um sechs Uhr wecken...), es stand nämlich die St.Patrick's Day-Parade an. Glücklicherweise hatten wir mal schönes Wetter, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, keine einzige Wolke. Dementsprechend war natürlich die Hölle los in der Stadt. Gut, dass wir früher da waren, da konnten wir uns noch mit lustigen Kopfbedeckungen und Buttons eindecken und uns ein schattiges Plätzchen auf einer Treppe suchen. Die Parade bestand hauptsächlich aus Stepptanz-Gruppen, Dudelsack-Spielern und 'Irish Clubs'. Leider war danach auf dem sogenannten Festplatz keine große Stimmung und auch außer ein paar Ständen nichts geboten, weshalb wir uns dann zum Shopping aufmachten. Eigentlich will ich ja sparen, das hat jetzt dieses Wochenende nicht ganz so geklappt, wie geplant, aber dafür bin ich jetzt halbwegs mit warmen Sachen für Melbourne und Neuseeland eingedeckt. Abens haben wir erstmal kräftig bei mir daheim vorgeglüht, bevor wir uns auf in die Stadt gemacht haben. Diesmal war das Casino dran. Zu unserem Erstaunen muss man da gar nicht so hübsch angezogen sein, es kommt eigentlich jeder rein, man kann einer Band zuhören, auf dem Balkon mit Blick auf den Brisbane River und das Riesenrad was trinken, oder tanzen gehen. Hätte ich früher gewusst, was da so los ist, wäre ich nicht immer extra ins Valley (also das "Club-Viertel") gefahren. Nach etwa drei Stunden Schlaf hat sich Celina dann mal wieder verabschiedet, und ich bin mit Jenny und Marlee in die Gallery of Modern Arts gegangen. Da war ich zwar schonmal, aber es war der letzte Tag des Sticker-Zimmers und das musste ausgenutzt werden! Man kann ja jetzt aber auch nicht den ganzen Tag im Museum hängen. Was gibt es also besseres, als seinen Sonntag im Biergarten (jaaa das haben wir hier auch!) mit sechs oder sieben - so genau wissen wir das nicht mehr- Krügen voll Apfel-Cider ausklingen zu lassen? Wir haben gar nicht gemerkt, wie die Zeit verging, aber auf einmal war es doch tatsächlich dunkel... Es war dann also doch Zeit, heim zu gehen. Ich kann euch sagen, ich war wirklich platt nach diesem Wochenende aber es war sooooo gut! :-)
Der eigentliche St.Patrick's Day ist übrigens erst nächste Woche, ich bin gespannt, was da so los ist!
Der eigentliche St.Patrick's Day ist übrigens erst nächste Woche, ich bin gespannt, was da so los ist!
| Hochzeit im Casino |
Mittwoch, 7. März 2012
Bis bald!
So jetzt weiß ich es also ganz genau: am 11.07. werd ich Brisbane um 09:10Uhr verlassen, nachmittags (das ist der Vorteil, wenn man in die Zeitzonen 'zurück' fliegt) um vier in Singapur ankommen, da zwei Nächte lang bleiben und dann am 13.07. um 14Uhr von dort aus in die Maschine Richtung Heimat steigen. Um 20:40Uhr lande ich dann -vorausgesetzt es läuft alles nach Plan- in Frankfurt. Hätte ich die Kalender doch n bisschen länger gemacht...! Aber es sind ja nur 12 bzw 13 Tage mehr, die könnt ihr ja dazu malen. ;-) Leider verpasse ich so das Schweinfurter Volksfest und Honky Tonk, obwohl ich doch zu beidem unbedingt da sein wollte. Aber mein Abenteuer Australien gibt es wohl nur einmal, Schweinfurt hoffentlich noch länger. Irgendwie freue ich mich ja schon an daheim, an alles gewohnte, meine Familie und Freunde. Auf der anderen Seite werd ich Australien - vor Allem Brisbane - und alles, was damit zusammenhängt, schrecklich vermissen. Bis es soweit ist, genieße ich am besten noch meine Zeit mit ganz viel Reisen und Sommer und Strand und Freunden. Ihr habt ja jetzt auch genügend Zeit, meine Rückkehr vorzubereiten. Nein, Spaß ich bin schon mit 'nur' euch und vielleicht mit einem Leberkäsbrötchen zur Begrüßung mehr als glücklich.
Montag, 5. März 2012
Winterzeit ist Reisezeit
So langsam wird es ernst. Die ganzen letzten Tage war ich eifrig am Pläne schmieden, damit die letzten paar Ziele Sydney, Outback und Neuseeland noch unter einen Hut gepackt werden können. Ich habe nämlich gemerkt, die Zeit wird knapp. In zwei Wochen geht es über's Wochenende zu Rainbow Beach zum Skydiving, im April fliegen Jenny und ich nach Melbourne, dann steht im April ja außerdem noch mein Geburtstag an, im Juni, also kurz vor meinem Rückflug, wollte ich noch nach Neuseeland und so bleibt ja nur noch der Mai für Uluru und Sydney. Die Zeit fliegt! Blöd nur, dass der Sommer hier langsam vorbei geht und ich deshalb im Winter reisen muss. Zum Glück wird es im Winter nicht ganz so kalt wie in Deutschland, aber kälter als es im Moment ist wird es schon...
Wenn es jetzt alles so klappt, wie ich mir das wünsche (drückt mir fest die Daumen!) und ich einen günstigen Flug nach Darwin finde, werde ich also an einem Samstag - genauer gesagt am 19.05. - nach Darwin fliegen, die Stadt erkunden und mich dann auf eine 5-Tages-Tour durch das Red-Centre begeben. Diese endet dann in Alice Springs, da werde ich mich dann auch noch ein bisschen umsehen, bis ich dann von dort aus am 26.05. wieder zurück nach Brisbane fliege.
Sydney sagt euch ja sicher allen was, deshalb werde ich da jetzt nicht weiter drauf eingehen. Es wird wohl auch eher nur kein Kurztrip nach Sydney werden, also über's Wochenende.
Die größte Tour steht dann mit Neuseeland im Juni an. Wenn ich schonmal in der Nähe bin, will ich mir die 'grüne Insel' ja auch unbedingt mal ansehen. Los geht es dann am 16.06. in Auckland, mit dem Bus über die ganze Nordinsel bis nach Wellington. Da werde ich noch ein paar Tage bleiben und dann am 26.06. wieder zurück nach Australien kommen, um die letzten paar Wochen noch in Brisbane zu genießen, bevor ich dann (wenn alles klappt) am 14.07. wieder deutschen Boden unter den Füßen habe. Soweit mein Plan. Sollte ich keinen günstigen Flug nach Darwin finden, werde ich wohl meine lang ersehnte Outback-Tour absagen müssen, weil es sonst mein Reisebudget (noch mehr) überschreitet und irgendwann ist ja dann auch mal Schluss - leider. Ob das mit dem Rückflug nach Frankfurt so klappt, wie ich will, weiß ich auch noch nicht sicher. Wie gesagt, das ist nur der Plan, den ich so im Kopf habe. Die Realität mag am Ende anders aussehen, aber zumindest so ähnlich.
Wenn es jetzt alles so klappt, wie ich mir das wünsche (drückt mir fest die Daumen!) und ich einen günstigen Flug nach Darwin finde, werde ich also an einem Samstag - genauer gesagt am 19.05. - nach Darwin fliegen, die Stadt erkunden und mich dann auf eine 5-Tages-Tour durch das Red-Centre begeben. Diese endet dann in Alice Springs, da werde ich mich dann auch noch ein bisschen umsehen, bis ich dann von dort aus am 26.05. wieder zurück nach Brisbane fliege.
Sydney sagt euch ja sicher allen was, deshalb werde ich da jetzt nicht weiter drauf eingehen. Es wird wohl auch eher nur kein Kurztrip nach Sydney werden, also über's Wochenende.
Die größte Tour steht dann mit Neuseeland im Juni an. Wenn ich schonmal in der Nähe bin, will ich mir die 'grüne Insel' ja auch unbedingt mal ansehen. Los geht es dann am 16.06. in Auckland, mit dem Bus über die ganze Nordinsel bis nach Wellington. Da werde ich noch ein paar Tage bleiben und dann am 26.06. wieder zurück nach Australien kommen, um die letzten paar Wochen noch in Brisbane zu genießen, bevor ich dann (wenn alles klappt) am 14.07. wieder deutschen Boden unter den Füßen habe. Soweit mein Plan. Sollte ich keinen günstigen Flug nach Darwin finden, werde ich wohl meine lang ersehnte Outback-Tour absagen müssen, weil es sonst mein Reisebudget (noch mehr) überschreitet und irgendwann ist ja dann auch mal Schluss - leider. Ob das mit dem Rückflug nach Frankfurt so klappt, wie ich will, weiß ich auch noch nicht sicher. Wie gesagt, das ist nur der Plan, den ich so im Kopf habe. Die Realität mag am Ende anders aussehen, aber zumindest so ähnlich.
Sonntag, 4. März 2012
Fischi, Fischi
Bevor ich nach Australien geflogen bin, habe ich mit Lore ausgemacht, dass ich alles esse, was mir hier so vorgesetzt wird - zumindest mal probieren. An diesen Deal halte ich mich auch strikt. Letztens habe ich mich sogar 'aus Versehen' daran gehalten. Hätte ich vorher gewusst, was das ist, - das muss ich jetzt ehrlich zugeben - hätte ich es nicht angefasst. Wir haben am Freitag abend Pizza gegessen. Craig hat drei Pizzen bestellt und davon konnte man sich dann nehmen, was man wollte. Es gab eine Pizza Hawaii, eine vegetarische Pizza 'mediterran' mit gegrilltem Gemüse und es gab eine Pizza mit Schinken, Salami, Pilzen und Oliven (so sah es zumindest aus). Die ersten beiden Pizzen waren probiert und für gut befunden, deshalb habe ich mich mit gutem Gewissen an die dritte Pizza gewagt. Ich bin ja bekanntlich ein Salami-Fan und habe mich schon sooo darauf gefreut endlich wiedermal normale Pizza (in Australien gibt es normal hauptsächlich Meatlover und Bacon) und dann auch noch mit Salami zu essen. Die ersten paar Bissen waren auch wirklich gut, aber dann irgendwann hat die Salami auf einmal ganz schrecklich nach Fisch geschmekt. Naja, hätte ja sein können, dass ich mir das nur einbilde, aber dann beim nächsten Bissen schaue ich nach unten und sehe, wie ich auf einen kleinen Hering beiße... Iiiiiih! Daher kam also der Fisch-Geschmack. Zum Glück war ich gerade alleine am Tisch, hatte also Gelegenheit, das ganze wieder auszuspucken. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich konnte diesen kleinen blöden Brathering wirklich nicht im Mund behalten. Wer macht denn auch sowas? Auf eine Pizza gehören ja wohl wirklich keine Heringe! Und so muss ich sagen, ich habe das erste mal etwas probiert und wirklich nicht gemocht. Inzwischen esse ich ja Lammfleisch, alle möglichen Arten von Steak (von T-Bone bis Känguru) und ab und zu gibt es sogar Fish and Chips und Calamari. Nur diese verdammten Heringe und ich werden wohl nie Freunde werden. Egal, die nächste Herausforderung wartet. Clancy hat im Supermarkt nämlich ein Paket mit deutschen Würsten gefunden: dicke Bratwürste, dicke Knacker und Kransky. Kransky habe ich zwar mal gehört, aber noch nie gegessen (isst das nicht Oma immer?). Naja ich muss jetzt ganz ehrich sagen, ich hab keine Ahnung, was wir mit diesen Dingern machen sollen... Ich will nicht undankbar sein, ich finde es total süß, dass sie extra "deutsche" Sachen für mich kaufen, aber eigentlich mochte ich solche dicken Würste ja nie... Mal sehen, was sich machen lässt, an unseren Deal halte ich mich auf jeden Fall weiterhin.
The X-Factor
Sommerzeit bedeutet in Brisbane leider auch Regenzeit und so kann man sich einfach nie sicher sein, wie das Wetter wird. Scheint früh die Sonne, kann es mittags schon stürmen. - Stellt euch das einfach so vor wie in Deutschland :-). Passend zum Wochenende hat es dann heute natürlich mal wieder den ganzen Tag lang geregnet... So ein Mist! Da freut man sich die ganze Woche lang auf ein schönes Wochenende - es hatte ja die ganze Zeit immer über 30°C - und dann wacht man früh auf und muss erst mal den Regenschirm suchen... Das war dann aber doch kein Grund, sich den ganzen Tag zuhause einzusperren und deshalb ging es zuerst mit Jenny ins Reisebüro, um ihre Australientour zu planen und um mir mal einen Überblick zu verschaffen, wie viel Geld ich noch brauche (zu viel, wie ich mit Entsetzen feststellen musste). Ich habe mir extra gleich ein Buch gekauft, in dem man seine Ausgaben notiert und gleich die Rechnungen dazu abheften kann. Hoffentlich hilft mir das, trotz mega hohen Preisen hier endlich mal richtig zu sparen...
Danach ging es zu einem BBQ an South Bank mit ein paar anderen Au Pairs. In Australien gibt es überall öffentliche Grillplätze, die auch wirklich jeder benutzt - obwohl die nicht immer wirklich hygienisch aussehen. Jenny und ich hatten uns davor ein paar "Bratwürste" - oder sowas in der Art - gekauft und ein paar Brötchen, die wirklich ein bisschen wie Brötchen geschmeckt haben. Zufällig hat Jenny dann entdeckt, dass im 'Suncorp Plaza' (einer Art Tribühne) gerade das X-Factor-Casting stattfand. Wir haben uns dann also alle zusammen dahin gesetzt und ein bisschen zugehört. Die eigentlichen Castings waren unterhalb, dazu hatten wir aber keinen Zutritt. Da wo wir waren, haben die ganzen Bewerber und ihre Fans gewartet und eben ein bisschen gesungen. Ich entschuldige mich schonmal für die schlechte Qualität des Fotos, man durfte eigentlich nicht fotografieren, deshalb musste ichdas heimlich ohne Blitz machen - und dann werden die Bilder leider immer verschwommen...
Danach ging es zu einem BBQ an South Bank mit ein paar anderen Au Pairs. In Australien gibt es überall öffentliche Grillplätze, die auch wirklich jeder benutzt - obwohl die nicht immer wirklich hygienisch aussehen. Jenny und ich hatten uns davor ein paar "Bratwürste" - oder sowas in der Art - gekauft und ein paar Brötchen, die wirklich ein bisschen wie Brötchen geschmeckt haben. Zufällig hat Jenny dann entdeckt, dass im 'Suncorp Plaza' (einer Art Tribühne) gerade das X-Factor-Casting stattfand. Wir haben uns dann also alle zusammen dahin gesetzt und ein bisschen zugehört. Die eigentlichen Castings waren unterhalb, dazu hatten wir aber keinen Zutritt. Da wo wir waren, haben die ganzen Bewerber und ihre Fans gewartet und eben ein bisschen gesungen. Ich entschuldige mich schonmal für die schlechte Qualität des Fotos, man durfte eigentlich nicht fotografieren, deshalb musste ichdas heimlich ohne Blitz machen - und dann werden die Bilder leider immer verschwommen...
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