Donnerstag, 3. Mai 2012

Sydney

Tag 2: Everywhere you go, always take the weather with you!


Schon am Freitag, als ich die Wettervorhersage für Sydney angeschaut habe, war mir klar: Ich brauche dicke Klamotten, es wird kalt und nass. Der Samstag war ja dann noch einigermaßen schön, ich konnte sogar nur in Top rumlaufen, am Sonntag wusste ich aber schon nach dem Aufstehen, dass mich das deutsche Wetter irgendwie doch verfolgt. Wie sonst soll ich auch erklären, dass Queensland den nassesten Sommer seit Ewigkeiten hatte und es irgendwie auch sonst immer kalt ist und/oder regnet, wenn ich unterwegs bin (Cairns, Byron Bay, Noosa, Melbourne)? Die Tatsache, dass ich größtenteils mit Natalie und ihrer Mutter unterwegs war, die ja - wie schon erwähnt - aus Sibirien kommen, hat es nicht besser gemacht. Ich habe sogar mit meinen zwei Jacken noch gefroren... Wenn man in einer fremden Stadt ist will man aber ja auch was sehen, ich war also tapfer. Zuerst ging es mit Mark an's Opera House Kaffee trinken. Das Gebäude ist übrigens gar nicht so weiß, wie es von Weitem aussieht. Eher so ... naja Muschelfarben irgendwie. Angefasst hab ich es auch mal (Mark hat gesagt, das macht man als Touri so).
 Ein bisschen Kultur muss ja auch ab und zu mal sein, deshalb sind wir kurz ins 'Museum of Contemporary Art', so ähnlich wie die Gallery of Modern Art in Brisbane. Und ich muss zugeben, es war echt interessant. Bilder hab ich natürlich von fast jedem einzelnen Kunstwerk geschossen, quäle die Kunst-Hasser unter euch aber jetzt nicht damit. Danach ging es zurück durch "The Rocks", also das Stadtviertel, wo der Hafen liegt, zum Botanischen Garten. The Rocks ist übrigens der älteste Stadtteil Sydneys und heute ein Künstler- und Unterhaltungsviertel. Man kann da echt stundenlang sitzen und einfach nur den Straßenkünstlern zusehen, Musik hören oder Leute beobachten. Herrlich! 

Der Botanische Garten war aber auch super schön. Am besten fand ich persönlich ja die ganzen Papageien und anderen Vögel, die man da füttern kann. Ich habe auf's selber Füttern verzichtet, weil es mir irgendwie nicht so geheuer war 10 von diesen Tieren mit ihren dicken Schnäbeln auf mir sitzen zu haben (hat wohl was mit meinem 'Konny-Kondor'-Erlebniss als Dreijährige zu tun). Nett anzuschauen war die ganze Fütterei aber trotzdem. 

Mark musste danach weg, also bin ich eben mit den beiden Russinen zum Mittagessen gegangen und danach sind wir noch über einen schnuckeligen Markt spaziert. Tja, so bringt man seinen Tag auch rum. Es hat dann inzwischen schon gedämmert und Mark hat uns wieder abgeholt, um uns mit nach Manly zu nehmen. Das ist ein Strand in Sydney, der echt wunderschön ist. Vor Allem, wenn die Sonne untergeht könnte ich ja ewig am Wasser stehen und Bilder machen. Über den restlichen Tag gibt es nicht viel mehr zu berichten, wir waren abends daheim, haben Ferseh geschaut und ich glaube ich bin schon um neun Uhr oder so eingeschlafen.

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