Donnerstag, 12. Juli 2012

Now that she's back in the atmosphere with drops of Jupiter in her hair, she acts like summer and walks like rain, reminds me that there's time to change. Since the return from her stay on the moon she listens like spring and talks like June. Tell me did you sail across the sun? Did you make it to the milky way to see the lights all faded and that heaven is overrated? Tell me, did you fall for a shooting star - one without a permanent scar and did you miss me while you were looking for yourself out there? Now that she's back from that soul vacation, tracing her way through the constellation, she check's out Mozart while she does tae-bo, reminds me that there's room to grow. Now that she's back in the atmosphere I'm afraid that she might think of me as plain ol Jane told a story 'bout a man who was too afraid to fly so he never did land. Tell me did the wind sweep you off your feet? Did you finally get the chance to dance along the light of day and head back to the milky way? And tell me, did Venus blow your mind? Was it everything you wanted to find and did you miss me while you were looking for yourself out there?

(Train- Drops of Jupiter)



Welchen schöneren Grund gibt es nach Hause zu kommen, als die Hochzeit einer der besten Freundinnen? Schon am Flughafen gab es ein herzliches Wiedersehen mit den allerwichtigsten Menschen und dann ging es ein paar Stunden später auch schon wieder weiter. "The Rose" als Überraschung in der Kirche, die Tränen sind nur so geflossen und obwohl ich das Lied eigentlich im Schlaf singen kann, hatte ich doch beim ersten "Wiedersehen" (sprich: der Blick von oben auf das Brautpaar) einen Kloß im Hals. Dank der Hochzeitsfeier war auch der Jetlag gleich überwunden und so waren die Weichen gelegt für mein neues altes Leben in der Heimat. Es ist schön, wieder da zu sein, bei Menschen die mich wirklich kennen und die ich wirkliche kenne und jedes Mal, wenn ich durch die Gegend fahre, staune ich, wie schön doch unser Frankenländle ist. Und trotzdem: ich vermisse die Zeit 'overseas' auch ziemlich. Einfach machen, was man will, sich um nichts wirklich Gedanken machen und immer wieder atemberaubende Landschaften sehen. Ich weiß jetzt schon, dass ich auf jeden Fall wieder ins Ausland will. Vielleicht nicht für immer - erst wenn man mal lange weg war, schätzt man die Heimat so richtig - aber auch nicht nur für ein paar Wochen. Es geht ja nicht nur darum, seinen Spaß zu haben und unbekümmert die Nächte durchzufeiern oder sich ein bisschen was anzusehen. Das Faszinierendste sind wohl die vielen verschiedenen Menschen, die man auf seinem Weg trifft und die Erfahrungen, die man macht. Es hört sich zwar jetzt abgedroschen an, aber ich denke schon, dass ich reifer geworden bin. Vor einem Jahr hätte ich es mir nie vorstellen können, alleine durch ein fremdes Land zu reisen und das attraktivste an der Au-Pair Geschichte war für mich, immer ein festes Zuhause und eine Familie um sich zu haben. Inzwischen mache ich mir gar keinen Kopf mehr darüber. Wahrscheinlich bin ich auch viel entspannter geworden. Ich habe nämlich gelernt, meine Sachen selbst zu organisieren und auch, wenn mal alles schief ging und alle Pläne dahin waren, irgendwie ging es immer.
So kann ich es also kaum erwarten, mich in mein nächstes "Abenteuer" zu stürzen, aber erst mal genieße ich die Zeit hier, studiere brav und danach habe ich ja immernoch Zeit, fremde Länder kennenzulernen.

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