Bei 33°C im Schatten gibt es nichts besseres, als ins Museum zu gehen, weil es da nämlich schön heruntergekühlt ist. Dan und ich haben deswegen am Sonntag beschlossen, ein paar Ausstellungen anzusehen. Eigentlich war ich nur auf den Kinderbereich scharf, aber da das Geschichts-Museum keinen Eintritt kostet, sind wir da auch mal rein. Da sieht man dann erstmal alle möglichen Arten von Tieren, die in Australien leben (zB. Riesenkakerlaken und Spinnen), es gibt ein komplettes Stockwerk über die Fluten in Brisbane - hier merkt man, dass das Land keine große Geschichte hat, in Deutschland findet man wohl kein Geschichts-Museum, das einen ganzen Bereich über Überschwemmungen hat - und der größte Teil erzählt etwas über Kultur und Geschichte der Aborigines. Man muss dazu sagen, dass die meisten Aborigines und die "Weißen", bzw. alles, was sich 'Australier' nennt, nicht gut miteinander klar kommen. Dass dann im Museum der Film "The native Problem" von 1930 rauf und runter läuft, verbessert die Situation natürlich nicht gerade. Naja, die Ausstellung war schon wirklich interessant, aber mein Highlight kam ja noch: die Kinderausstellungen. Wir sind also in die Gallery of Modern Art gelaufen. Gelaufen ist jetzt etwas übertrieben, weil ich nämlich seit Sonntag Morgen nicht mehr laufen kann. Niemand weiß warum, es ist kein Muskelkater oder so, meine gesammte Körpermuskulatur ist nur einfach extrem steif und verkrampft. Ich laufe im Moment also ziemlich ... komisch und extrem langsam, aber daheim bleiben wollte ich deshalb ja auch nicht. Zurück zum eigentlichen Thema. Zuerst kam die japanische Ausstellung. Ich bin mir ziemlich sicher, die Künstlerin vergreift sich regelmäßig an 'magischen Pilzen' oder irgendwelchen anderen Drogen, was die Ausstellung aber nicht schlechter gemacht hat - nur bunter. Zuerst gab es einen roten Raum mit weißen Punkten, in dem überall große Luftkissen-Gebilde hingen und danach kam der beste Raum überhaupt, der Sticker-Raum. Jeder Besucher bekommt ein paar bunte Kreis-Aufkleber und darf die dann überall im Raum verteilen.
Weiter ging es in die 'We miss you magic land' Ausstellung. Da ist ein Wunderland komplett aus buntem Zucker aufgebaut. Ich war begeistert! Mehr muss ich dazu nicht sagen, schaut euch einfach die Bilder an.
Zu guter Letzt musste man sich natürlich mal kräftig stärken. Also ging es in eine Burrito-Bar. Ich liebe mexikanisches Essen einfach! Und wenn es innen dann noch schön hergerichtet ist, schmeckt es ja gleich nochmal besser. Ich denke, ich habe meine neue 'Stamm-Bar' gefunden :-)
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