Ich bin wieder da!
Leider mussten wir die Zelte schon früher abbrechen, weil es angefangen hat zu regnen und einfach nicht mehr aufhören wollte. Dann gab es Flutwarnungen und deshalb sind wir dann auch gegangen, weil es wohl nicht so toll gewesen wäre, im Regen auf einem matschigen und überfluteten Zeltplatz festzusitzen...
Aber jetzt von Anfang an: Am Samstag ging's früh los. Erst nach Nimbin und dann nach Byron Bay. Nimbin ist eine typische Hippie-Stadt. Man bekommt überall Gras und 'Cookies' angeboten, alle Häuser sind bunt angemalt und auch den Einwohnern sieht man an, dass sie noch irgendwo in der "Protestbewegung" stecken geblieben sind. Wir haben aber auch nicht viel Zeit da verbracht, weil wir eigentlich nichts rauchen wollten und es sonst nicht viel zu tun gab.
Dann also weiter nach Byron Bay. Wir haben uns ja diesmal einen Campingplatz gesucht, haben im Van geschlafen und unser Essen auf dem kleinen Gaskocher gekocht, den mir meine Gastfamilie geliehen hat. Ich muss sagen, das ganze hat mir viiiiel besser gefallen, als das Leben im Hostel. Es war kaum was los, deswegen waren die nächsten Nachbarn erst sechs Stellplätze weiter zu finden. Suuuper ruhig und entspannt also. Den zweiten Tag haben wir erstmal ruhig am Strand angehen lassen - da hat die Sonne noch geschienen - und sind dann später zum "Lighthouse", also zum Leuchtturm gefahren. Die Aussicht war wirklich unglaublich.
Ansonsten waren wir noch bei den Minyon Falls, einem waaaahnsinnig hohen Wasserfall im Regenwald. Nur von oben anschauen war uns dann aber zu langweilig und so sind wir allem Regen zum Trotz den kompletten Weg nach unten gelaufen (c.a 3km), über die Felsen geklettert und waren dann hautnah am Wasserfall. Blöd, dass Blutegel feuchtes Wetter anscheinend lieben, wir hatten wirklich alle zwei Minuten so einen blöden Wurm an den Beinen kleben. Ist aber nicht so schlimm, wie es sich anhört. Wenn man die gleich wieder wegzieht, blutet man kaum.
Naja, wie gesagt: Das war dann auch schon mein letzter Tag in Byron Bay, weil das Wetter einfach nicht mitspielen wollte. Irgendwie spielt das Wetter nie mit, wenn ich unterwegs bin. Erst in Cairns, dann in Noosa und jetzt in Byron Bay: Das deutsche Klima scheint mich zu verfolgen...
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