Als wäre das alles nicht genug Aufregung an einem Tag, ging es dann nach dem Abendessen noch zum eigentlichen Highlight: Die Weihnachts-Lichter. Heather, die Oma, hatte mir schonmal erzählt, dass wir ein Haus anschauen wollten, das schön dekoriert ist. 'Naja', habe ich gedacht 'das wird so sein wie die meisten Häuser daheim'. Schon als wir hingefahren sind, habe ich dann aber doch gemerkt, dass das ganze etwas größer wird. Es stehen da extra Männer, die den Verkehr regeln und eigentlich kriegt man - wenn man nicht unwahrscheinlich Glück hat - gar keinen Parkplatz. Es gibt in Deutschland ja viele Häuser, die beleuchtet sind, aber sowas habe ich auch noch nie gesehen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Australier alle riesengroße Grundstücke und Häuser haben. Da passt schon einiges an Deko drauf. Uns erwartete also eher ein Park als ein Haus. Den Eindruck vom Park hat auch die Tatsache noch unterstützt, dass man das ganze nicht nur von der Straße aus betrachten kann, sondern das Tor offen ist (ein großes Schild mit Öffnungszeiten hängt davor) und man einfach reinspazieren kann. Überall, wirklich überall, sogar auf dem Boden selbst, waren Lichter, Weihnachtsdekroation, singende Nikoläuse und Rehntiere verstreut. Dazwischen konnte man Getränke und Snacks kaufen (leider keinen Glühwein, keine gebrannten Mandeln oder sonstige Leckereien) und sich von einer kleinen Kapelle ein paar Weihnachtslieder vorspielen lassen. Wenn es nicht so warm gewesen wäre und die Lichterketten anstatt an Palmen an Tannen gehangen hätten, hätte ich fast ein bisschen Weihnachtsstimmung abbekommen. Das ganze hat mich wirklich extrem an zwei gewisse Häuser am Heilig Kreuz erinnert :) Das lustige war nämlich: Das große Grundstück war bunt beleuchtet, gegenüber war ein Haus, das auch mega viel Beleuchtung hatte, aber alles in weiß. Naaaa fällt euch was auf? :)
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| Die schlechte Bildqualität liegt an der Handykamera - sorry! |

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